OAN - Offroad am Nürburgring

Blaulichttag 2027 am Nürburgring: Kostenfreies Offroadtraining für Feuerwehr, THW und Rettungsdienste. Auch kostenlose Trainingsmöglichkeiten ab 2027.

Gesponsertes Blaulichttraining Offroad

Einsatzbezogene Ausbildung für Feuerwehr, THW, Rettungsdienste und weitere Hilfsorganisationen.

Durch Sponsoren ermöglicht. Für die teilnehmenden Einsatzkräfte kostenfrei.

Ein Einsatzfahrzeug sicher zu beherrschen, bedeutet mehr, als schwierige Hindernisse zu überwinden. Entscheidend ist, Gelände und Risiken richtig einzuschätzen, die Grenzen des Fahrzeugs zu kennen und auch unter anspruchsvollen Bedingungen verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

Genau darauf richtet sich mein Blaulicht-Offroadtraining. Ich verbinde praktische Fahrkompetenz mit einsatzbezogenen Aufgabenstellungen und der Zusammenarbeit unterschiedlicher Hilfsorganisationen.

Mit Unterstützung von OFFROADWERK und OAN ermögliche ich gesponserte Trainings am Nürburgring und Köln. Die teilnehmenden Einsatzkräfte tragen dafür keine Teilnahmegebühren.

Die Ausbildung erfolgt in zwei getrennten Fahrzeuggruppen: Geländewagen und Pickups sowie Side-by-Side, UTV und ATV. Für weiterführende Trainings mit Lkw und Spezialfahrzeugen nutzen wir das rund 84 Hektar große Fahrgelände bei Köln.

Damit zusätzliche Termine und umfangreichere Ausbildungsmaßnahmen ebenfalls durch Sponsoren finanziert werden können, suche ich weitere Unterstützer.

Wer Einsatzbereitschaft verlangt, muss Ausbildung ermöglichen.

Wenn Menschen in Not geraten, erwarten wir, dass Feuerwehr, THW, Rettungsdienste und andere Hilfsorganisationen bereitstehen. Auch bei extremem Wetter, unter schwierigen Bedingungen und an schwer erreichbaren Einsatzorten.

Doch wer diese Einsatzbereitschaft erwartet, muss auch die Voraussetzungen dafür schaffen.

Meine Kritik ist deutlich: Bund, Länder und Kommunen stellen aus meiner Sicht keine ausreichenden finanziellen Mittel für die regelmäßige, praktische sowie professionelle Fahrausbildung unserer Blaulichtkräfte zur Verfügung. Das halte ich für ein erhebliches Versäumnis.

Es reicht nicht, Einsatzfahrzeuge und technische Ausrüstung anzuschaffen. Die Menschen, die damit arbeiten, müssen deren Möglichkeiten sowie Grenzen kennen und den sicheren Umgang damit praktisch trainieren können.

Wer von Einsatzkräften erwartet, dass sie unter schwierigsten Bedingungen anderen Menschen helfen, darf bei ihrer Vorbereitung nicht sparen.

Wenn Bund, Länder und Kommunen dieser Verantwortung nicht ausreichend nachkommen, müssen und werden wir unseren Beitrag leisten. Nicht, um die öffentliche Hand aus ihrer Verantwortung zu entlassen, sondern weil unsere Einsatzkräfte die notwendige Unterstützung verdienen.

Deshalb möchte ich nicht nur auf fehlende Ausbildungsmöglichkeiten hinweisen. Ich möchte sie gemeinsam mit meinen Partnern schaffen.

Die Ahrtalkatastrophe, aus Erfahrungen müssen Konsequenzen werden.

Die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal im Juli 2021 hat gezeigt, welche Herausforderungen entstehen, wenn Straßen, Brücken und gewohnte Verkehrsverbindungen ausfallen.

Schlamm, Geröll, beschädigte Fahrbahnen und unpassierbare Zufahrtswege erschwerten die Arbeit der Einsatzkräfte. Menschen mussten gerettet, Material transportiert und Helfer in schwer zugängliche Gebiete gebracht werden.

Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesen Einsatzsituationen fließen in meine Ausbildungsarbeit ein.

Welche Zufahrt ist tatsächlich sicher befahrbar? Welches Fahrzeug eignet sich für die Aufgabe? Wann muss eine Strecke ausgeschlossen werden? Wie gelangen Einsatzkräfte, Rettungshunde und Ausrüstung sicher an ihren Bestimmungsort? Wie arbeiten unterschiedliche Hilfsorganisationen zusammen, wenn gewohnte Abläufe nicht mehr funktionieren?

Ein geländegängiges Einsatzfahrzeug allein ist noch keine Lösung. Entscheidend ist, dass seine Besatzung es sicher, überlegt und der Situation angemessen einsetzen kann.

Dazu gehört auch die Entscheidung, nicht weiterzufahren. Ein festgefahrenes oder beschädigtes Fahrzeug kann zusätzliche Kräfte binden, die an anderer Stelle dringend benötigt werden.

Regelmäßiges Blaulichttraining statt einer einmaligen Aktion.

Das gesponserte Blaulicht-Offroadtraining ist als wiederkehrendes Ausbildungsangebot angelegt, unabhängig von einzelnen Veranstaltungstagen oder einem bestimmten Jahr.

Ich möchte Einsatzkräften die Möglichkeit geben, ihre Fahrkompetenz unter professioneller Anleitung weiterzuentwickeln und vorhandene Fähigkeiten zu festigen.

Bei den Trainings stehen Fahrzeugbeherrschung, Geländebeurteilung, vorausschauendes Fahren und verantwortungsbewusste Entscheidungen im Mittelpunkt.

Es geht nicht darum, möglichst spektakulär durch Schlamm zu fahren oder jedes Hindernis zu überwinden. Es geht darum, Risiken zu erkennen, die passende Fahrentscheidung zu treffen und Mensch und Material zu schützen.

Gute Fahrkompetenz zeigt sich nicht nur darin, was jemand fahren kann. Sie zeigt sich auch darin, welche Risiken jemand bewusst vermeidet.

Die gesponserten Trainings am Nürburgring werden bisher durch OFFROADWERK und OAN – Offroad am Nürburgring ermöglicht. Die jeweiligen Termine, Teilnahmebedingungen und Informationen zur Anmeldung werden gesondert veröffentlicht.

Zwei Fahrzeuggruppen, gezielt trainieren statt alle gleich behandeln.

Unterschiedliche Fahrzeuge stellen unterschiedliche Anforderungen an ihre Fahrer. Deshalb teilen wir die Teilnehmer am Nürburgring bewusst in zwei getrennte Fahrzeuggruppen auf.

So lassen sich die Übungen auf die Fahrzeugtechnik, die Erfahrung der Fahrer und die jeweiligen Einsatzaufgaben abstimmen.

Geländewagen und Pickups

Diese Gruppe trainiert die sichere Fahrzeugbeherrschung mit Geländewagen und Pickups.

Dazu gehören richtiges Sitzen, Lenken und Bremsen, kontrollierter Gaseinsatz sowie der passende Einsatz von Allradantrieb, vorhandenen Differenzialsperren und Fahrhilfen. Ebenso wichtig sind die Beurteilung unterschiedlicher Untergründe und das sichere Fahren an geeigneten Steigungen, Gefällen und Schräglagen.

Die entscheidende Frage lautet: Wie setze ich mein Fahrzeug unter diesen Bedingungen sicher ein und wann wähle ich eine andere Strecke?

Side-by-Side, UTV und ATV

Die zweite Gruppe trainiert mit Side-by-Side-Fahrzeugen, UTV und ATV.

Die Übungen berücksichtigen die unterschiedlichen Anforderungen an Bedienung, Fahrtechnik und Fahrzeugkontrolle. Auch innerhalb dieser Gruppe passen wir die Ausbildung an die jeweilige Bauart an: Ein ATV erfordert eine andere fahrerische Herangehensweise als ein PickUp.

Im Mittelpunkt stehen der sichere Umgang mit dem jeweiligen Fahrzeug, das Erkennen seiner Grenzen und eine angepasste Fahrweise.

Beide Gruppen werden professionell angeleitet. Jeder soll das trainieren, was er mit seinem Fahrzeug im Einsatz tatsächlich benötigt. Die Teilnahme an diesen gesponserten Trainings ist für die Einsatzkräfte kostenfrei.

Lkw und Spezialfahrzeuge, Einsatztraining auf 84 Hektar bei Köln.

Für die Ausbildung mit schweren Einsatzfahrzeugen benötigen wir andere Möglichkeiten als für ein Training mit Geländewagen oder ATV.

Mit Lkw und Spezialfahrzeugen trainieren wir deshalb im rund 84 Hektar großen Fahrgelände bei Köln.

Hier fahren wir nicht auf künstlichem Untergrund, sondern auf natürlichem Gelände. Die unterschiedlichen Bodenverhältnisse und Geländeformen ermöglichen Aufgabenstellungen, die sich an realen Einsatzbedingungen orientieren.

Dabei geht es um geeignete Fahrwege, die Beurteilung der Befahrbarkeit, sichere Fahrzeugführung und die Abstimmung zwischen Fahrer, Einweiser sowie Besatzung.

Mein Anspruch ist, nicht lediglich ein Hindernis vorzugeben, sondern eine einsatzbezogene Aufgabe zu stellen: Wie erreichen wir mit diesem Fahrzeug, dieser Besatzung und dieser Ausrüstung sicher unser Ziel?

Trainiert wird unter realistischen, aber kontrollierten Bedingungen und mit klaren Sicherheitsgrenzen. Das Gelände bietet außerdem Raum für umfangreichere Szenarien, in denen mehrere Fahrzeuge und Organisationen zusammenarbeiten.

Diese weiterführenden Trainings werden gesondert geplant. Damit auch solche Ausbildungsmaßnahmen für die teilnehmenden Einsatzkräfte ohne Teilnahmegebühren angeboten werden können, benötigen wir zusätzliche Sponsoren und eine gesicherte Finanzierung.

Mein Schwerpunkt: Einsatzbezogene Ausbildung im Verbund.

In meine Arbeit fließen mehr als 30 Jahre Erfahrung mit unterschiedlichen Geländefahrzeugen sowie die langjährige Ausbildung von Fahrern und Einsatzkräften ein.

Mein Schwerpunkt liegt dabei nicht allein auf der Fahrtechnik.

Ich entwickle und begleite einsatzbezogene Trainings, in denen unterschiedliche Organisationen, Fahrzeuge und Rettungsmittel zusammenwirken.

Feuerwehr, THW, Rettungsdienste, Rettungshundestaffeln und weitere Hilfsorganisationen bringen unterschiedliche Fähigkeiten und Ausrüstungen mit. Im gemeinsamen Einsatz müssen diese zusammenpassen.

Wie gelangen die Kräfte sicher an eine schwer erreichbare Einsatzstelle? Welches Fahrzeug übernimmt welche Aufgabe? Wie stimmen sich Fahrer, Einweiser und weitere Beteiligte ab? Welche Auswirkungen hat eine Fahrentscheidung auf den gesamten Ablauf?

Solche Fragen gehören für mich in die praktische Ausbildung. Die jeweiligen Fachaufgaben bleiben dabei in der Verantwortung der entsprechend qualifizierten Einsatzkräfte und Ausbilder.

Was im Ernstfall gemeinsam funktionieren muss, sollte vorher gemeinsam trainiert werden.

Ergänzende Fahrpraxis am Nürburgring.

Ein einzelnes Training ersetzt keine regelmäßige Fahrpraxis. Deshalb ergänze ich die angeleiteten Ausbildungsangebote um eine kostenfreie Übungsmöglichkeit an den regulär geöffneten Wochenenden.

Im Rahmen dieses Angebots können Angehörige von Blaulichtorganisationen an jedem regulär geöffneten Wochenende mit ihrem eigenen Geländewagen, Pickup, Side-by-Side, UTV oder ATV auf dem OAN-Fahrtechnikgelände am Nürburgring kostenfrei üben.

Dabei können sie ihr Fahrzeug besser kennenlernen, unterschiedliche Untergründe einschätzen und vorhandene Fähigkeiten festigen.

Während der regulären Öffnungszeiten ist immer ein professioneller Offroad-Instruktor vor Ort. Dieser steht bei Bedarf für fachliche Hinweise und Empfehlungen zur sicheren Fahrweise zur Verfügung.

Wichtig ist die Unterscheidung: Das Wochenendangebot dient dem eigenständigen Üben mit fachlichen Hinweisen. Es ist kein durchgehend betreutes Fahrkompetenztraining und ersetzt keine strukturierte Ausbildung.

Die regulären Öffnungszeiten sind in der Regel samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 16 Uhr. Veranstaltungen, anderweitige Nutzungen und die Witterung können den Fahrbetrieb einschränken oder eine Schließung erforderlich machen.

Der Beginn der kostenfreien Wochenendnutzung und die Teilnahmebedingungen werden gesondert veröffentlicht. Bitte beachten Sie vor jeder Anreise die aktuellen Öffnungs- und Terminhinweise von OAN.

Positive Bewertung über Jörg Sommer Blaulichttraining

Professionelle Ausbildung braucht verlässliche Unterstützung.

Für die Einsatzkräfte kostenfrei aber nicht ohne Aufwand und Kosten.

Hinter jedem Training stehen fachliche Vorbereitung, professionelle Instruktoren, geeignete Trainingsgelände und eine verlässliche Organisation. Diese Leistungen werden nicht weniger wertvoll, weil die Teilnehmer keine Teilnahmegebühren zahlen.

OFFROADWERK und OAN ermöglichen die Initiative bisher durch eigene finanzielle und organisatorische Beiträge.

Weitere Sponsoren werden benötigt, um zusätzliche Ausbildungsplätze, vertiefende Fahrkompetenztrainings und organisationsübergreifende Einsatzübungen zu finanzieren.

Das gilt insbesondere für umfangreichere Maßnahmen mit Lkw und Spezialfahrzeugen auf dem Fahrgelände bei Köln. Deren kostenfreie Durchführung setzt eine gesicherte Finanzierung des jeweiligen Trainings voraus.

Deshalb spreche ich Unternehmen, Unternehmer und Organisationen an, die einen konkreten Beitrag zur praktischen Ausbildung unserer Einsatzkräfte leisten möchten.

Als Sponsor unterstützen Sie nicht einfach eine Veranstaltung. Sie ermöglichen Ausbildungsmaßnahmen für Menschen, die im Ernstfall Verantwortung für andere übernehmen.

Mein Ziel ist eine langfristige Zusammenarbeit mit Partnern, die dafür sorgen, dass aus einzelnen gesponserten Trainings ein verlässliches Ausbildungsangebot wird.

Als Einsatzkraft teilnehmen. Als Sponsor die Ausbildung ermöglichen.

Sie gehören einer Blaulichtorganisation an und interessieren sich für ein gesponsertes Training oder die ergänzenden Übungsmöglichkeiten? Sprechen Sie mich auf die kommenden Termine und die Voraussetzungen zur Teilnahme an.

Sie möchten als Sponsor weitere Ausbildungsmaßnahmen ermöglichen? Lassen Sie uns besprechen, welchen Beitrag Ihr Unternehmen leisten kann und welche Trainings dadurch finanziert werden können.

Jörg Sommer
Fahrkompetenz | Blaulichttraining | Katastrophenschutz
Telefon: +49 157 71964481 oder email@offroadwerk.de

Eine Initiative von Jörg Sommer, unterstützt durch OFFROADWERK und OAN – Offroad am Nürburgring.

Weiterführende Trainings mit Lkw und Spezialfahrzeugen
84 Hektar großes Fahrgelände bei Köln

“Unsere Einsatzkräfte sind für uns da. Wir leisten unseren Beitrag, damit sie darauf vorbereitet sind”.