Während des 24h Rennen am Nürburgring 2026

Foto: Links Thomas Hoetgen (Toyota 3H), rechts Jörg Sommer (Offroad am Nürburgring), im Fahrsicherheitszentrum FSZ1
Zwischen Wetterchaos, Premieren und neuen Wegen.
Die Grüne Hölle hat auch 2026 wieder gezeigt, warum das 24h-Rennen am Nürburgring weit mehr ist als nur Motorsport. Sonne, Regen, Hagel und innerhalb weniger Minuten völlig neue Bedingungen. Genau dieses Wechselbad macht die Nordschleife zu dem Ort, an dem Geschichten entstehen, die man nicht planen kann.
Doch nicht nur die Strecke macht dieses Rennen einzigartig. Es ist vor allem die besondere Atmosphäre rund um die 24 Stunden am Nürburgring: Lagerfeuer an der Nordschleife, Motorensound durch die Nacht, Menschen aus ganz Europa, Benzingeruch in der Luft und dieses Gefühl, dass für ein Wochenende alles nur dem Motorsport gehört. Genau das macht die 24h für Fans, Teams, Besucher und uns jedes Jahr zu etwas ganz Besonderem.
Eigentlich sollte rund um das Rennwochenende auch unser OFFROAD DAY & NIGHT stattfinden. Doch die Wetterprognosen wurden früh immer kritischer. Sicherheit steht bei uns nicht nur auf dem Papier, sondern an erster Stelle. Deshalb fiel die Entscheidung, den Termin auf den 17.10.2026 zu verschieben. Keine leichte Entscheidung mitten in einem der größten Motorsport-Wochenenden Europas, aber die richtige.
Ruhig wurde es bei uns trotzdem nicht. Carsten Blenz, Barbara Streer und ich hatten ein intensives Wochenende mit vollem Programm. Denn hinter den Kulissen liefen bei Offroad am Nürburgring wichtige Projekte, Premieren und Tests weiter.
Besonders im Fokus stand das neue Rallye-Renntaxi auf Basis des Lada 4×4. Eigentlich sollte das Fahrzeug beim OFFROAD DAY & NIGHT seine Premiere feiern. Statt Showbetrieb wurde das 24h-Wochenende nun zur intensiven Entwicklungs- und Testphase. Zwischen Regenschauern, Schlamm und wechselnden Gripverhältnissen bekam das Fahrzeug genau die Bedingungen, für die es gebaut wurde. Pilotiert von Carsten Blenz musste sich der Lada direkt unter echten Eifelbedingungen am Tag & Nacht beweisen.
Parallel dazu standen neue Reifen von Radar im Testing. Kein Labor. Keine Simulation. Sondern echtes Nürburgring-Wetter, trocken, nass und unberechenbar.
Ein weiterer Meilenstein liegt uns jedoch besonders am Herzen: Seit Juli 2026 können bei uns erstmals auch Menschen im Rollstuhl selbst Offroad fahren. Nicht als Mitfahrer. Nicht als Zuschauer. Sondern aktiv am Steuer. Dieses Projekt wurde über lange Zeit von Carsten Blenz vorbereitet und gehört zu den wichtigsten Entwicklungen, die wir ab diesem Jahr bei Offroad am Nürburgring umsetzen.
Auch medial wurde das Wochenende intensiv genutzt. Mitten im Umfeld des 24h-Rennens entstand ein neuer Podcast mit Gästen, dort, wo Motorsport ungefiltert lebt und Gespräche noch nach Benzin, Regen und Boxengasse klingen. Ein besonderer Dank geht an Barbara Streer für die Aufnahmen in Ton, Foto und Film.
Ebenso bedanken wir uns bei der Firma ZWEIBRÜDER für die Unterstützung mit leistungsstarken Taschenlampen. Ohne diese Unterstützung wären viele Arbeiten und Aufnahmen in der Nacht unter den Bedingungen rund um die Nordschleife kaum möglich gewesen.
Dazu kamen zahlreiche Gespräche im Fahrerlager und im FSZ1. Unter anderem mit Thomas Hoetgen von Toyota 3H gemeinsam mit STAHLWERK, offizieller Partner der GR Experience 2026 am Nürburgring. In diesem Zusammenhang freuen wir uns bereits jetzt auf den TOYOTA TEST DRIVE am 31.05.2026 und die kommenden gemeinsamen Projekte. An dieser Stelle auch viele Grüße an STAHLWERK und weiterhin viel Erfolg für die kommenden 24h.
Die 24h Nürburgring 2026 waren für uns deshalb weit mehr als nur ein Rennwochenende. Es war ein Blick auf das, was kommt. Genau davon wird in den kommenden Tagen und Wochen noch berichtet. Impressionen, Einblicke, Tests, Gespräche und Momente, die man in der Grünen Hölle nicht inszeniert.
Autor: Jörg Sommer



