AvD testet Jeep bei Offroad am Nürburgring
AvD testet Jeep am Nürburgring
Am Vortag habe ich mit Tobias Bill vom Automobilclub von Deutschland (AvD) telefoniert. Ich habe ihm schon mal eine Vorwarnung gegeben: „Pack dich warm ein, das wird nass, matschig, somit ziemlich rutschig.“ Kurz gesagt: keine Spielwiese, sondern echtes Offroadgelände.
Am nächsten Tag war klar: Das wird kein Spaziergang. Gemeinsam haben wir den Jeep Wrangler Rubicon 4xe genau dorthin gebracht, wo er hingehört. Zu mir ins fahrtechnisch anspruchsvollste Offroad-Gelände Offroad am Nürburgring.
Die tatsächlichen Bedingungen haben dann auch nicht enttäuscht. Der aufgeweichte Untergrund stellte hohe Anforderungen an Fahrer und Fahrzeug. Jede Fahrsektion verlangte maximale Konzentration und ein präzises Zusammenspiel von Mensch und Maschine. Fehler wurden direkt quittiert, das Gelände hat mit Tobi nicht verhandelt.
Gerade in diesen Momenten zeigte sich, wie nah Offroad-Fahren am Motorsport ist: Die hohe Kunst bestand auch darin, im entscheidenden Augenblick Bremse und Lenkung zu öffnen. Genau dann, wenn der Körper instinktiv das Gegenteil verlangt und innerlich längst auf „nein“ geschaltet hat.
Weil mir das noch nicht gereicht hat, habe ich mir für das letzte Drittel gedacht: Jetzt machen wir es richtig interessant. Also habe ich, natürlich ganz uneigennützig, für Tobias noch „Frau Holle“ bestellt.
Mit Schnee wurde es noch unberechenbarer, Grip zur Herausforderung und jede Fahrsektion zur Challenge. Genau die Bedingungen, bei denen sich zeigt, ob ein Fahrzeug nur gut aussieht oder wirklich kann, wofür es gebaut wurde.
Unterm Strich: kein Hochglanz-Test, kein Schönwetterprogramm, sondern ehrliches Offroad unter extremen Bedingungen, die man sich nicht aussucht, die aber den Unterschied machen.
Wie sich der Jeep Wrangler Rubicon 4xe dabei geschlagen hat, zeigt der vollständige Fahrbericht des AvD in Kürze.
Jeep Deutschland
Foto: rechts Tobias Bill vom AvD Wirtschaftsdienst GmbH , links Jörg Sommer von Offroad am Nürburgring




